Morgen gehts für zwei Tage in die Ardennen, bin schon sehr gespannt. Habe noch nicht gepackt, aber das werde ich schon noch schaffen. Wir fahren mit zwei Autos hin. Das gesamte Foyer, also alle Personen und alle Assistenten.
Freitag, 15. Oktober 2010
Dienstag, 12. Oktober 2010
Chaîne
Oh man ich hab mir immer noch keine neue Fahrradkette besorgt. Wenn ich noch länger warte, kann ichs bald ganz sein lassen...
Ich bin schon gespannt auf nächstes Wochenende, da ist nämlich week-end du foyer und wir fahren alle zusammen in die Ardennen für zwei Tage.
Ich muss jetzt immer Mittwochs wecken und Donnerstags kochen.
Mein Zimmer hab ich immer noch nicht getauscht, weil man hier noch nicht weiß, wie man das am besten machen kann, einen Zimmertausch mit einem Trisomie 21 Menschen. Soweit ich gehört habe soll ein Internetforum Aufschluss geben.
Französisch lerne ich mittlerweile auch nur noch in meinem Intensivkurs, der aber auch gar nicht mehr so lange ist, danach muss ich mir überlegen, was ich mache: gleich weiter mit Niveau 03 Intensif oder erst mal Pause bis Februar und dann 03 Normal, also nur zwei mal die Woche. Mal sehen.
Ich bin schon gespannt auf nächstes Wochenende, da ist nämlich week-end du foyer und wir fahren alle zusammen in die Ardennen für zwei Tage.
Ich muss jetzt immer Mittwochs wecken und Donnerstags kochen.
Mein Zimmer hab ich immer noch nicht getauscht, weil man hier noch nicht weiß, wie man das am besten machen kann, einen Zimmertausch mit einem Trisomie 21 Menschen. Soweit ich gehört habe soll ein Internetforum Aufschluss geben.
Französisch lerne ich mittlerweile auch nur noch in meinem Intensivkurs, der aber auch gar nicht mehr so lange ist, danach muss ich mir überlegen, was ich mache: gleich weiter mit Niveau 03 Intensif oder erst mal Pause bis Februar und dann 03 Normal, also nur zwei mal die Woche. Mal sehen.
Samstag, 9. Oktober 2010
Musée des instruments de musique
Gent
"Gand a longtemps été éclipsée par sa voisine Bruges, cette dernière étant beaucoup plus fréquentée par les touristes. Cela reflète en partie leurs histoires différentes: pour Bruges, le succès du commerce des étoffes, au Moyen Âge, a été suivi d'une période de stagnation, alors que Gand est devenu aus XVIIIe et XIXe siècles un grand centre industriel; la pollution des nombreuses manufactures a encrassé ses bâtiments anciens. Dans les années 1980, Gand lance un programme de restauration et les maisons médiévales sont nettoyées et les canaux assainis. Les délicates sculptures en pierre des églises et maisons anciennes, d'excellents musées et un château austère et imposant donnent aujourd'hui son caractère à la ville." (Zoë Hewetson, Philip Lee, Zoe Ross, Collectif: Bruxelles, Bruges, Gand et Anvers. Hachette Tourisme, 11. Februar 2009, S. 112)
9€ hin und zurück. Von Gent hab ich mir aber ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet. Leider hatten wir aber auch nicht so viel Zeit, weil wir Sonntags hingefahren sind und um sechs Uhr abends wieder arbeiten mussten, und erst mal zwei Züge verpasst haben. In Gent waren erst mal überall Fahrräder und dann überall Baustellen. Das Wetter war außerordentlich sonnig, also hat es sich gelohnt, dass wir -nicht wie geplant, am Sonntag und nicht am Samstag hingefahren sind.
Ich wollte unbedingt in die Kathedrale St. Bavo, weil da nämlich ein Gemälde von Peter Paul Rubens hängt (Eintritt des hl. Bavo ins Kloster). Für den berühmten Genter Altar, den ich eigentlich auch echt gern hätte sehen wollen, musste man leider schon wieder was bezahlen.
Was ich aber richtig cool fand, war der Gravensteen, laut Flandern-Kunstführer einer der bedeutendsten romanischen Wehrbauten des Landes. Gibts schon seit dem 9. Jahrhundert zum Schutz gegen die Normannen.
Weil wir bei der Rückfahrt schon wieder einen Zug verpasst haben, sind wir fast nicht mehr rechtzeitig ins Foyer gekommen, hat aber gottseidank alles geklappt.
Dienstag, 28. September 2010
Aisément
Gestern waren wir in einer Shisha-Bar. Eine Schande, dass es dort kein belgisches Bier gab!
Heute hatte ich frei und war ziemlich lange in der Stadt, rumgelaufen. In Brüssel stinkt es meiner Meinung nach ziemlich oft nach Urin. Das liegt vielleicht daran, dass das Wahrzeichen dieser Stadt ein pinkelnder Junge ist, der heißt Manneken Pis. Der ist ungefähr 60 cm groß und alles was er tut ist pinkeln und verschiedene Kostüme tragen, der hat schon über 800 verschiedene. Zum Welt-Aids-Tag wird der z.B. mit Kondomen eingekleidet. Manneken Pis wurde 1619 von Hieronimus Duquesnoy, einem brüssler Bildhauer, gemacht. Das Original steht allerdings im Stadtmuseum. Manneken Pis hat auch eine Freundin: Janneken Pis. Die pinkelt ganz unscheinbar in einer kleinen Nische gegenüber von der Kneipe Delirium Tremens, aber auch erst seit 1985.
Morgen muss ich wieder wecken, meine Lieblingsaufgabe. In der Früh ist man immer ganz alleine und ich hab immer noch ständig Bedenken, dass irgendwas schief geht. Bestimmt geht das weg, wenn ich es nur ein paar mal gemacht habe.
Ich bin schon sehr gespannt, wie viele Tage ich über Weihnachten nach Hause fahren kann.
Samstag, 25. September 2010
Anvers, le centre du commerce international des diamants
"Deuxième ville de Belgique, Anvers est aussi la plus grande ville de Flandres. Son port est l'un des plus animés d'Europe. Le peuplement qui vit le jour sur les rives de l'Escaut au deuxième siècle fut intégré au duché de Brabant en 1106, devenant son port principal. Deux siècles plus tard, Anvers était devenue l'un des grands centres européens de l'industrie textile. Toutefois, c'est sous la domination espagnole que la ville connut son âge d'or. Anvers fut alors illuminée par le génie artistique de son plus célèbre enfant, Pieter Paul Rubens (1577-1640). Fidéle à son riche passé marchand et culturel, Anvers connaît aujourd'hui une renaissance qui transparaît à travers ses programmes de rénovation et de réhabilitation. La ville est également avant-gardiste dans l'univers de la mode." (Zoë Hewetson, Philip Lee, Zoe Ross, Collectif: Bruxelles, Bruges, Gand et Anvers. Hachette Tourisme, 11. Februar 2009, S.94)
Heute war ich in Antwerpen, mit einer anderen Assistentin. Es war echt gut, mitzugehen, damit ich mal was anderes mache als nur im Foyer rum zu hocken. Ich will auf jeden Fall nochmal irgendwann nach Antwerpen. Für die Hin- und Rückfahrt hab ich nur 7, 40€ gezahlt. Wir haben uns das Fotomuseum und das Museum für moderne Kunst angeschaut, außerdem wollten wir in die Kathedrale gehen, hätten aber 5€ Eintritt bezahlen müssen, also haben wir es nicht gemacht, obwohl ich schon gerne die Rubens-Gemälde da drin hätte sehen wollen. In Antwerpen bringt es einem gar nichts, wenn man französisch kann (Antwerpen ist in Flandern). Das find ich immer wieder sehr faszinierend an Belgien, dieses Sprachengewusel.
In Belgien gibt es drei offizielle Amtssprachen: Französisch, Holländisch und Deutsch. 60% der belgischen Bevölkerung sind Flamen, sprechen also holländisch. Circa 40% sind französisch und unter 1% sind deutschsprachig.
"Dieses Denkmal ist ein Königreich wert, es verdient mit einem Futteral verdeckt und dem Volk nur einmal im Jahr gezeigt zu werden." Kaiser Karl V. über den Turm der Liebfrauenkathedrale
Donnerstag, 23. September 2010
Le jour sans voitures
Ich merke auch, wie ich den Personnes immer näher komme, das ist schön, wenn man so eine Art "Fortschritt" sehen kann. Dann denkt man, ok, es geht schon irgendwie vorwärts und die Zeit ist nicht stehen geblieben. Mein Französisch wird auch immer besser. Mittlerweile wurde verboten, am Tisch deutsch zu sprechen, was heißt, dass ich jetzt echt mal anfangen muss, zu reden.
Bald muss ich mein Zimmer tauschen, dann muss ich alles wieder einpacken und wieder auspacken. Wenigstens ist das andere Zimmer einen Tick größer als mein jetziges, aber die Vorhänge sind nicht so schön 50er-Jahre-Style, sondern nur noch hässlich. Tja so ist das hier.
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