| Mitraillette. Bon appetit |
Samstag, 26. März 2011
36 Grad und es wird noch heißer...
Naja nicht ganz 36, aber immerhin schon 13, und heißer wird es auf jeden Fall.
Seit ein paar Tagen ist jetzt auch in Brüssel Frühling, und zwar ordentlich. Wir haben schon die hässlichen weißen Plastikstühle aus der Garage geholt, um uns um unseren hässlichen schwarzen Plastiktisch ein bisschen in die Sonne setzen zu können. Es ist wunderbar: von Plastikmöbeln umgeben auf der Terrasse zu sitzen und durch die Gläser einer billigen H&M (wahlweise auch C&A) Sonnenbrille entweder auf fette Katzen oder auf den Eingang vom Supermarkt gegenüber zu schauen. Der wird immerhin gerade umgebaut, also hat man auch wirklich was zu sehen. Immer mal wieder kann man die Melodie von einem Eiswagen hören, der verzweifelt schon das zwanzigste Mal durchs Viertel fährt. Nein, es ist wirklich nicht schlecht. Wir haben das Wintertief jetzt überwunden, gestern habe ich das warme Wetter in der Zebra-Bar mit gleich zwei Gläsern hausgemachten Eistee für je 2,60€ zelebriert. Es hilft natürlich auch, wenn man frei hat und nicht arbeiten muss. Wir haben hier ja überhaupt auch unwahrscheinlich viel Glück, dass wir die beste Pommesbude überhaupt gleich in der Nähe haben und uns immer mal wieder ein frittiertes Abendessen gönnen können, so wie gestern: ein Mitraillette. Das erste meines Lebens. Hopps zwei Stationen schwarzfahren (die Metropreise sind erhöht worden!) und schon hat man ein Brot, von dem locker drei Personen satt werden können. Mitraillette bedeutet "Gewehr" und ist sehr belgisch: ungefähr ein halbes Baguette vollgepackt mit Fleisch, Pommes und Sauce. Atemberaubend. Und man kann sich natürlich aussuchen, welches Fleisch und welche Sauce man will. Ein absolutes Muss für Leute, die schnell und sicher ein paar Pfund zunehmen möchten.
Donnerstag, 11. November 2010
Chambre
Ich muss mein Zimmer doch nicht wechseln. Es hat gar keiner dran gedacht, dass im ersten Stock auch noch ein Zimmer ist, das näher am Bad ist und unkomplizierter zu erreichen. Also trifft es jetzt eine andere Assistentin, und nicht mich. Das ist gut, weil sonst hätte ich bis morgen noch alle meine Colaflaschen irgendwie entsorgen müssen. Momentan sind sie in meinem Schrank und es ist besser wenn man nicht die Tür aufmacht. Es ist auch gut, weil ich mein Zimmer mag, es ist zwar nicht besonders groß aber so schön abgelegen, außerdem muss man nur immer eine Treppe hochlaufen und über mit wohnt keiner, also kann auch keiner rumtrampeln. Es nervt bisschen, dass mein Wasserhahn tropft und dass ich kein Balkönchen zum Getränkekühlen habe, aber ça va.
Montag, 1. November 2010
The Village
Freitag, 15. Oktober 2010
Le week-end du foyer
Morgen gehts für zwei Tage in die Ardennen, bin schon sehr gespannt. Habe noch nicht gepackt, aber das werde ich schon noch schaffen. Wir fahren mit zwei Autos hin. Das gesamte Foyer, also alle Personen und alle Assistenten.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Chaîne
Oh man ich hab mir immer noch keine neue Fahrradkette besorgt. Wenn ich noch länger warte, kann ichs bald ganz sein lassen...
Ich bin schon gespannt auf nächstes Wochenende, da ist nämlich week-end du foyer und wir fahren alle zusammen in die Ardennen für zwei Tage.
Ich muss jetzt immer Mittwochs wecken und Donnerstags kochen.
Mein Zimmer hab ich immer noch nicht getauscht, weil man hier noch nicht weiß, wie man das am besten machen kann, einen Zimmertausch mit einem Trisomie 21 Menschen. Soweit ich gehört habe soll ein Internetforum Aufschluss geben.
Französisch lerne ich mittlerweile auch nur noch in meinem Intensivkurs, der aber auch gar nicht mehr so lange ist, danach muss ich mir überlegen, was ich mache: gleich weiter mit Niveau 03 Intensif oder erst mal Pause bis Februar und dann 03 Normal, also nur zwei mal die Woche. Mal sehen.
Ich bin schon gespannt auf nächstes Wochenende, da ist nämlich week-end du foyer und wir fahren alle zusammen in die Ardennen für zwei Tage.
Ich muss jetzt immer Mittwochs wecken und Donnerstags kochen.
Mein Zimmer hab ich immer noch nicht getauscht, weil man hier noch nicht weiß, wie man das am besten machen kann, einen Zimmertausch mit einem Trisomie 21 Menschen. Soweit ich gehört habe soll ein Internetforum Aufschluss geben.
Französisch lerne ich mittlerweile auch nur noch in meinem Intensivkurs, der aber auch gar nicht mehr so lange ist, danach muss ich mir überlegen, was ich mache: gleich weiter mit Niveau 03 Intensif oder erst mal Pause bis Februar und dann 03 Normal, also nur zwei mal die Woche. Mal sehen.
Samstag, 9. Oktober 2010
Musée des instruments de musique
Gent
"Gand a longtemps été éclipsée par sa voisine Bruges, cette dernière étant beaucoup plus fréquentée par les touristes. Cela reflète en partie leurs histoires différentes: pour Bruges, le succès du commerce des étoffes, au Moyen Âge, a été suivi d'une période de stagnation, alors que Gand est devenu aus XVIIIe et XIXe siècles un grand centre industriel; la pollution des nombreuses manufactures a encrassé ses bâtiments anciens. Dans les années 1980, Gand lance un programme de restauration et les maisons médiévales sont nettoyées et les canaux assainis. Les délicates sculptures en pierre des églises et maisons anciennes, d'excellents musées et un château austère et imposant donnent aujourd'hui son caractère à la ville." (Zoë Hewetson, Philip Lee, Zoe Ross, Collectif: Bruxelles, Bruges, Gand et Anvers. Hachette Tourisme, 11. Februar 2009, S. 112)
9€ hin und zurück. Von Gent hab ich mir aber ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet. Leider hatten wir aber auch nicht so viel Zeit, weil wir Sonntags hingefahren sind und um sechs Uhr abends wieder arbeiten mussten, und erst mal zwei Züge verpasst haben. In Gent waren erst mal überall Fahrräder und dann überall Baustellen. Das Wetter war außerordentlich sonnig, also hat es sich gelohnt, dass wir -nicht wie geplant, am Sonntag und nicht am Samstag hingefahren sind.
Ich wollte unbedingt in die Kathedrale St. Bavo, weil da nämlich ein Gemälde von Peter Paul Rubens hängt (Eintritt des hl. Bavo ins Kloster). Für den berühmten Genter Altar, den ich eigentlich auch echt gern hätte sehen wollen, musste man leider schon wieder was bezahlen.
Was ich aber richtig cool fand, war der Gravensteen, laut Flandern-Kunstführer einer der bedeutendsten romanischen Wehrbauten des Landes. Gibts schon seit dem 9. Jahrhundert zum Schutz gegen die Normannen.
Weil wir bei der Rückfahrt schon wieder einen Zug verpasst haben, sind wir fast nicht mehr rechtzeitig ins Foyer gekommen, hat aber gottseidank alles geklappt.
Abonnieren
Posts (Atom)